Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Gemeindedienst

Für Gemeinden, die einen ressourcenorientierten Blick auf den Arbeitsalltag ihrer Bediensteten richten möchten.

Das Angebot richtet sich an Führungskräfte und MitarbeiterInnen von Gemeinden sowie von gemeindeeigenen Betrieben. Gemeindebedienstete und deren Führungskräfte erarbeiten gemeinsam, wie ihr Arbeitsplatz gesundheitsförderlich gestaltet werden kann. Darauf aufbauend können Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsumfeldes geplant und umgesetzt werden.

Der Nutzen erfolgreicher BGF-Projekte liegt auf der Hand: Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden nehmen zu, das Betriebsklima verbessert sich und Fehlzeiten nehmen ab. Davon profitieren sowohl die MitarbeiterInnen als auch die Gemeinde als Betrieb.

Die Umsetzung erfolgt in 4 Schritten:

  1. Informationsgespräch mit BürgermeisterIn und Amtsleitung: Der konkrete Ablauf des BGF-Projektes wird vereinbart. Eine gemeindeinterne BGF-Projektleitung wird ernannt.
  2. Führungskräftecoaching mit BürgermeisterIn und Amtsleitung sowie Workshop mit den MitarbeiterInnen zur Analyse gesundheitsförderlicher und -hemmender Faktoren im Arbeitsalltag und zur Sammlung von konkreten Umsetzungsvorschlägen zur Verbesserung der Arbeitssituation
  3. Workshop zur Zusammenführung der Ergebnisse und Erstellung eines konkreten Maßnahmenplans
  4. Workshop zur Zielerreichung nach ca. einem halben Jahr Umsetzungszeit

Die geplanten Maßnahmen werden von der Gemeinde selbstständig umgesetzt, unterstützt durch kostenlose bzw. kostengünstige Angebote von Styria vitalis, BVA bzw. STGKK (je nach aktuellen Fördermöglichkeiten).

Das BGF-Projekt wird nach den Qualitätskriterien des Österreichischen Netzwerks BGF umgesetzt. Nach Projektabschluss kann die Gemeinde die Zuerkennung eines BGF-Gütesiegels beantragen (Info: http://www.netzwerk-bgf.at).

Kosten

Die Projektbegleitung durch Styria vitalis im Rahmen von Kooperation 2 kostet € 1.500.- pro Jahr.

Sämtliche Angebote aus Kooperation 1 können ergänzend kostenfrei genutzt werden!