Mobilität fördern in Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen

Ein Seminar für Hausleitungen (1-tägig)

Alltagstätigkeiten wie Aufstehen, Anziehen, etwas vom Boden aufheben, Wassertrinken oder zur Toilette gehen, stellen für ältere Menschen oft Herausforderungen dar. Um die Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange zu erhalten, ist es wichtig, Kraft und Beweglichkeit zu trainieren. Wenn Tätigkeiten ohne fremde Hilfe ausgeübt werden können, erhöht das nicht nur das Wohlbefinden älterer Menschen, sondern kann auch einen positiven Einfluss auf das Pflegepersonal in den Einrichtungen haben.

Das von Expertinnen der Medizinischen Universität Wien auf Basis wissenschaftlicher Studien entworfene Programm „Mobilität fördern“ greift diese Aspekte auf. Die wöchentlichen Einheiten fokussieren Alltagstätigkeiten und enthalten Anreize, zwei Dinge (z.B. Sprechen und Bewegen) gleichzeitig zu tun. Gleichgewicht und Koordination werden trainiert, Muskulatur wird gekräftigt und die sensomotorische Wahrnehmung geschult. Durchgeführt werden die Übungen von eigens geschulten Gruppentrainer/innen aus den Pflegeeinrichtungen. Dadurch wird Kompetenz vor Ort aufgebaut und die Nachhaltigkeit besser gesichert. Zusätzlich unterstützen Ergo- oder Physiotherapeut/innen die Gruppentrainer/innen bei ausgewählten Einheiten.

Durch das Gütesiegel „Mobilität fördern“ ist die Erfolgsmaßnahme nun nachhaltig im Bereich der Pflege und Betreuung in der Steiermark verankert.

Inhalte

  • Förderung von Gesundheit, Selbständigkeit und Beweglichkeit älterer Menschen im Betreuungs- und Pflegealltag
  • Hintergrund und Inhalte des Programms „Mobilität fördern“
  • Kriterien für das Gütesiegel
  • Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Programms in der eigenen Einrichtung