Gemeinden für Gesundheitskompetenz!

Was können Gemeinden zur ihrer eigenen und zur Gesundheitskompetenz ihrer BürgerInnen beitragen?
Die Stärkung der Gesundheitskompetenz von Menschen und Organisationen ist eines der zehn nationalen Gesundheitsziele. Denn Gesundheitskompetenz beeinflusst die Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung und die gesundheitliche Chancengerechtigkeit. Für die Umsetzung sind Gemeinden als Gestalter lokaler Lebenswelten unverzichtbare Partner.

Gemeinden, die sich für mehr Gesundheitskompetenz engagieren, sind als Wohn- und Arbeitsorte attraktiver und helfen dabei, die Gesundheitsausgaben zu senken. Darüber hinaus werden benachteiligte Zielgruppen besser erreicht. Die Gemeinde erleichtert den Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsinformationen, bietet Orientierung im Bereich der Angebote und Dienstleistungen und baut gleichzeitig mögliche Barrieren ab.

Beispiele aus der Praxis

  • Informationsmaterial über Gesundheitsthemen dort auflegen, wo Menschen auch tatsächlich erreicht werden
  • Das Bürgerservice als Informationsdrehscheibe für kompetente Auskünfte bei den Themen Gesundheit/Gesundheitssystem, Vorsorge und Pflege
  • Die Gemeinde positioniert sich als gesunder Arbeitgeber

Projektziele

  • Sensibilisierung, Information und Wissensaufbau zum Thema
  • Erhebung des Ist-Standes der Gemeinde
  • Klärung der Möglichkeiten und Wünsche, Priorisierung der Maßnahmen
  • Planung und Umsetzung von Maßnahmen
  • Einbinden von BürgerInnen in die Testung von Angeboten
  • Erhöhung der persönlichen Gesundheitskompetenz von BürgerInnen mittels gesundheitsförderlicher Angebote der Gesunden Gemeinde

Kosten

Die Projektbegleitung durch Styria vitalis im Rahmen von Kooperation 2 kostet € 1.500.- pro Jahr.

Sämtliche Angebote aus Kooperation 1 können ergänzend kostenfrei genutzt werden!