Haltung und Entfaltung

Was du dir vom Bogenschützen und Adler alles abschauen kannst

Der Wandel von einer bewegten, laufenden Gesellschaft hin zu einer, die zu viel, zu lange und zu schlampig sitzt, beginnt schon im Kindesalter. Mit dem Schuleintritt nimmt das Bewegungsausmaß bei Kindern dramatisch ab. Folgen sind bleibende Haltungsschäden, Kopf- und Nackenschmerzen und Stresssymptome. Außerdem hilft Bewegung bei der Entwicklung des Gehirns mit der Bildung neuronaler Verbindungen.

Inhalte

Spielerisch üben Kinder speziell jene Bewegungen, die den negativen Auswirkungen von langem Sitzen und schlampiger Haltung entgegenwirken:

  • Aufrichtung der Körperachse bei gleichzeitiger Stärkung der Rumpfmuskulatur
  • Koordination der beiden Körperseiten
  • Gleichgewichtshaltungen
  • Dehnen und Entspannen von angespannter Muskulatur

Dazu ergänzen meditative, angeleitete Körperreisen und einfache Atemübungen das Programm. Die Kinder können sich selbst erfahren, außerhalb von Wettbewerb und Bewertungen.

Was Kinder, Eltern und Pädagogen lernen können

Kinder können sich als selbstwirksam erleben: sie können selbst dazu beitragen, dass sie sich gut fühlen. Ein starker Körper in aufrechter Haltung bedeutet auch gesehen zu werden, ohne laut schreien zu müssen.
Eltern werden animiert, ihre eigene Sitzhaltung während der Arbeit zu beobachten und zu verbessern und durch gemeinsames Üben mit den Kindern einen Beitrag zur Familiengesundheit zu leisten.
Pädagogen erfahren, wie einfache Übungen den Schulalltag stressfreier machen können, für sich selber und die Kinder. Eine gute, aufrechte Körperposition kann dann spielerisch in den (Schul-)-Alltag einfließen. Einzelne Übungen lassen sich nicht nur im Turnsaal, sondern auch im Klassenzimmer durchführen.

Leistungsumfang

  • Elternfortbildung: 2 Stunden
  • PädagogInnen-Fortbildung: 3 Stunden
  • Umsetzung mit dem SchülerInnen: 4 x 2 Schulstunden /Klasse