Lärmprävention in der Klasse

„Ich halt‘ es nicht mehr aus- es ist so laut!“ – Rechtliche Rahmenbedingungen,
bautechnische, organisatorische und pädagogische Maßnahmen

Die Lärmbelastung in Bildungseinrichtungen ist ein massives Problem. Ein Großteil der PädagogInnen gibt Lärm als den wichtigsten Belastungsfaktor sowohl für sich als auch für die SchülerInnen an. Dauerhafter Lärm führt zu unkonzentriertem Verhalten, Aggressionen, körperlichen und psychischen Stressreaktionen, bis hin zu Gehörschäden (vgl. u.A. Rudow, 2004a).

Inhalte

  • Es werden kurz wissenschaftliche Erkenntnisse, rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Beispiele thematisiert.
  • Um möglichst schnell Maßnahmen zur Lärmminderung in der eigenen Klasse umzusetzen, werden zunächst die Räumlichkeiten abgebildet. In Arbeitskreisen werden dazu rasch umsetzbare technische, organisatorische und/oder pädagogische Maßnahmen gemeinsam geplant, die den Lärmpegel senken.
  • Nach dem Workshop wird eine gemeinsame Supervision/Reflexion zu den umgesetzten Maßnahmen angeboten.

Nutzen für PädagogInnen

  • Individuellen Ursachen und deren Auswirkungen von Lärm in der eigenen Klasse auf den Grund gehen
  • Konkrete Maßnahmen entwickeln und umsetzen
  • Lärmbelastung reduzieren

Dauer & Durchführung

Dauer: Je nach Bedarf 2 bis 4 Stunden mit mindestens  3 PädagogInnen. Empfohlen z.B. während einer Konferenz/ Besprechung

TeilnehmerInnenanzahl: max. 20 Personen

Methode: Vortrag, Arbeitskreise, Diskussion, Unterlagen, nach dem Workshop: Fotoprotokoll und Supervision möglich.