Philosophieren mit Kindern

Den Wissensdurst der Kinder anregen und sie zum (Hinter-)Fragen ermutigen.

Kinder sind von Natur aus neugierig und wundern sich über Phänomene, die Erwachsenen oft als selbstverständlich erscheinen. Das Philosophieren setzt bei diesem natürlichen Wissensdurst an. Durch das gemeinsame Fragen und Hinterfragen innerhalb einer Gemeinschaft werden nicht nur wichtige soziale Fähigkeiten wie aktives Zuhören oder Respekt gegenüber anderen Meinungen gefördert, vor allem dient es auch dazu, Kinder zu aktiven und bewussten Individuen in einer zunehmend komplexen Gesellschaft vorzubereiten. Dies bedeutet, das Bewusstsein für das eigene Denken, Ideen und Wertvorstellungen im gemeinsamen Dialog zu schärfen, um zu einer selbstbewussten Persönlichkeit heranzuwachsen.

Was Kinder, Eltern und PädagogInnen lernen können

Auf spielerische Weise wird mit Kindern eine Gesprächskultur entwickelt, in der man sich gemeinsam existentiellen Fragen und ethischen Herausforderungen widmet. Ziel ist es, Kindern innerhalb dieser philosophischen Forschergemeinschaft die Möglichkeit zu bieten, ihre eigenen Gedanken zu begreifen, zu formulieren, im gemeinsamen Austausch zu diskutieren und anschließend zu reflektieren.

Inhalte

  • Entwicklung und Bewusstwerden des eigenen Gedankenguts
  • Selbständiges und kritisches Denken
  • Dialog- und Argumentationsfähigkeit
  • Begründungen finden
  • Waches und bewusstes Zuhören
  • Aufeinander Bezugnehmen und folgerichtiges Denken
  • Assoziationen bilden zu einem Begriff, Thema, Frage
  • Warum philosophieren mit Kindern?
  • Methoden und Techniken, um mit Kindern zu philosophieren

Leistungsumfang

  • Workshop mit SchülerInnen: 4 x 2 Schulstunden pro Klasse
  • Fortbildung für Lehrende: 2 x 2 Stunden
  • Elterninformation: 1 Stunde