Get out

Raus ins Freie!

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, mehr Zeit im Freien zu verbringen:

  • Täglich zumindest eine Stunde im Freien senkt für Kinder die Wahrscheinlichkeit, kurzsichtig zu werden, um die Hälfte. Denn Tageslicht bremst das Längenwachstum des Augapfels.
  • Bewegung in der Natur fördert die motorische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Denn Geschicklichkeit entsteht aus möglichst vielfältigen Bewegungserfahrungen.
  • Kinder und Jugendliche, die viel Zeit im Freien verbringen, sind als Erwachsene seltener psychisch krank. Denn ein naturnahes Umfeld kann negative Auswirkungen von belastenden Lebensereignissen auf die Psyche abfedern.
  • Gemeinsames Spielen in der Natur fördert das Sozialverhalten und die Entwicklung von Sozialkompetenz bei Kindern und Jugendlichen. Sie üben Zusammenabeit und lernen, einander zu helfen und zu vertrauen.
Ziel: Kinder und Jugendliche verbringen mehr Zeit im Freien.

Der Weg zum Ziel

  • Attraktivierung: Gemeinsame Gestaltung attraktiver Aufenthaltsplätze im Freien
  • Sensibilisierung: Bei der Bevölkerung Förderung des Bewusstseins dafür, wie wichtig der regelmäßige Aufenthalt im Freien für die Gesundheit ist.
  • Aktivierung: Entwicklung von Maßnahmen, die Eltern und Kinder dazu motivieren, mehr Zeit im Freien zu verbringen.
Two cute little sisters having fun on giant wooden mushrooms
Besonders jüngere Kinder brauchen Anregung durch Materialien wie Sand, Steine, Zapfen, Rinde oder Wasser.
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Kids playing with colorful paper boats in a park

Projektmaßnahmen

Gemeinsam mit dem Projektteam der Gemeinde

  • Entscheidung für eine Zielgruppe: 0 bis 2-Jährige, 3 bis 5-Jährige, 6 bis 10-Jährige oder 11 bis 14-Jährige
  • Begehung und Kartierung zielgruppenrelevanter Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien (z.B. Kindergartenspielplatz, Schulhof, Spielplätze, Wald, Bachbett)
  • Festlegen der Rahmenbedingungen für Umgestaltungen und Aktivierungskonzepte: Kosten und  räumliche Begrenzungen
  • Begehung der ausgewählten Plätze mit einer Landschaftsarchitektin, um festzustellen (Bodenbeschaffenheit, Topologie…), welche Veränderungen möglich sind

Gemeinsam mit der Zielgruppe

  • Erkundungstouren zu (möglichen) Aufenthaltsplätzen
  • Ideenworkshops für die Neu- oder Umgestaltung der Plätze (z.B. Sitztribüne im Schulhof, überdachter Wickelplatz im Park) und die Gestaltung passender Aktivierungskonzepte (z.B. tägliche Lesestunde im Schulhof, wöchentlicher Elterntreff im Park)
  • Präsentation der Pläne und Konzepte vor der Gemeindebevölkerung
  • Mithilfe bei der Umsetzung der Umgestaltung (z.B. Bau von Palettenmöbel, Anpflanzen von Büschen)
  • Feierliche Eröffnung der neu gestalteten Aufenthaltsplätze
  • Kick-off Veranstaltungen zu den entwickelten Aktivierungskonzepten

Für alle GemeindebewohnerInnen

  • 3-teilige Vortragsreihe zu „Vitamin G(rün): Gesundheit und Aufenthalt in der Natur“, „Entwicklung braucht Risiko: Was kann und soll ich meinen Kindern zutrauen?“ sowie ein frei wählbares Thema (z.B. Bewegung im Freien)
  • Regelmäßige Projektinformationen
Projektnews
  • Raaba-Grambach: Die Anregungen aus einem Ideen-Workshop mit Jugendlichen – wie etwa eine Slackline, ein Tischtennistisch oder Liegestühle zum Entspannen – werden umgesetzt. Der Platz wird im Frühjahr 2021 fertig gestellt und lädt die BürgerInnen dann zum Verweilen ein.
  • Straß in Steiermark: In einem Ideen-Workshop mit VolksschülerInnen wurden von den Kindern u.a. Rutschmöglichkeiten, Entspannungselemente sowie ein Trinkbrunnen genannt. Diese Anregungen sowie auch eine Möglichkeit zum Volleyballspielen werden bis 2021 auch umgesetzt.