Psychohygiene im Homeoffice pflegen

Um gesund zu bleiben, brauchen wir als Menschen neben der Körper- und aktuell v.a. Handhygiene auch die (Selbst-)Fürsorge für unsere psychischen und sozialen Bedürfnisse.

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, auf eine Balance zwischen An- und Entspannung, zwischen on- und offline, zwischen Betroffen-sein und Distanz-gewinnen, zwischen Sorgen-machen und Zuversicht-haben zu achten. Folgende Tipps können dabei unterstützen:

Medienkonsum reduzieren: Freizeit bewusst medienreduziert halten, Corona-Informationen auf zwei seriöse Quellen pro Tag einschränken

Natur erleben: Zeit in der Natur verbringen, Sport betreiben, Spazieren gehen

Kontakte pflegen: Soziale Kontakte digital und analog (mit Abstand) bewusst pflegen: „Not social distancing but physical distancing!“, sich mit FreundInnen digital zum Kaffee/Abendessen verabreden

Mit eigenen Sorgen und Ängsten bewusst umgehen: Gespräche suchen, die entlasten und Kraft geben, das müssen nicht immer nur FreundInnen sein (z.B. Telefonseelsorge 142); wenn sich die Gedanken im Kreis drehen, kann Ablenkung helfen (lesen, Spielfilm, Gartenarbeit, Yoga, Hobbys, neue Gerichte kochen…)

Abschalten und innere Ruhe stärken: Meditations-, Achtsamkeits- oder Yogaübungen anwenden, sich von Youtube-Videos oder CDs anleiten lassen.
Hier eine Atemübung mit Eva Maria Deutsch von Styria vitalis (13 Minuten) >

Auf seine Resilienz vertrauen: sich daran erinnern, dass man schon mehrere Krisen in seinem Leben bewältigt hat, sich darauf besinnen, was damals geholfen hat

Sich mental positiv ausrichten: seine Wahrnehmung auf die Chancen, positiven Aspekte und bereits Gelungenes richten; den Mut haben, neue Wege und Lösungsansätze auszuprobieren; sich einen positiven Ausgang vorstellen und sich überlegen: wie würde ich mir die Welt danach wünschen?

Die eigene Kreativität leben: sich bewusst ein Hobby suchen oder Neues lernen (malen, zeichnen, musizieren, schreiben, handwerken, nähen, basteln, …)

10 weitere wertvolle Tipps von promente OÖ zur Pflege der psychischen Gesundheit, angepasst an die Corona-Zeiten durch Schweizer KollegInnen.
Zu den Tipps >