3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung

Zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19

Wir haben die Neuerungen aus der 3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung vom 21. Jänner 2021 für Sie zusammengefasst. Diese Verordnung ist ab 25. Jänner 2021 in Kraft und tritt mit Ablauf des 3. Februars 2021 außer Kraft.

Ausgangsregelung (§ 1)

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und das Verweilen außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs (dazu zählen auch Wohneinheiten in Beherbergungsbetrieben sowie in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen) ist Tag und Nacht nur aus den bereits bekannten Gründen möglich.

Öffentliche Orte (§ 2)

Beim Betreten öffentlicher Orte im Freien ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten, beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen gilt neben dem Mindestabstand von zwei Metern auch Mund-Nasen-Schutz Pflicht.

Öffentliche Verkehrsmittel (§ 3)

In öffentlichen Verkehrsmitteln und den dazugehörigen Verkehrsanlagen (Bahnhöfe, Bahnsteige, Haltestellen) ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten und eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) zu tragen.

Fahrgemeinschaften, Seil- und Zahnradbahnen (§ 4)

Es gilt generell das Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske).

Kundenbereiche (§ 5)

Weiterhin dürfen nur bestimmte Geschäfte (Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien usw.) besucht werden. Neu ist: Es gilt generell das Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske). Mindestabstand: Zwei Meter. „Click and collect“ ist überall möglich. Neu: Seit 25. Jänner auch in Bibliotheken für vorbestellte Bücher. Die Abholung muss aber außerhalb des Bibliotheksbereichs erfolgen.

Ort der Beruflichen Tätigkeit (§ 6)

Die berufliche Tätigkeit sollte vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen. Beim Betreten von Arbeitsorten ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten und in geschlossenen Räumen am Arbeitsplatz ohne Kundenkontakt ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen.
Für Arbeitsplätze mit Kundenkontakt gilt: FFP2-Maske oder 1 x pro Woche Testen und MNS.

Gastgewerbe (§ 7)

Bei der Abholung von Speisen und Getränken ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten sowie eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) zu tragen.

Alten- Pflege und Behindertenheime (§ 10)

Neben den bereits seit längerem gültigen Regelungen müssen BesucherInnen eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) tragen.

FFP2-Masken (§ 15)

Es gilt generell das Tragen einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske). Ausnahmen: Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen (z.B. WC-Anlagen) sowie bei bestimmten Veranstaltungen (Demonstrationen, Begräbnisse usw.): nur MNS-Pflicht.

Die FFP2-Pflicht gilt nicht …

  • für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr; Kinder ab dem vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen auch MNS tragen.
  • für Personen, denen dies aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann. In diesem Fall darf auch MNS getragen werden.
  • für Schwangere. Stattdessen ist MNS zu tragen.
  • wenn diese in einer der verpflichteten Person zumutbaren Weise nicht erworben werden kann (Lieferengpässe). In diesem Fall ist aber zumindest MNS zu tragen.

3 Kommentare

    • Styria vitalis

      Liebe Frau Offenbacher,
      die derzeitige Verordnung gilt bis 3. Februar. Was danach sein wird, ist derzeit noch offen. Sobald wir mehr wissen, werden wir die News wieder unter Aktuelles auf unserer Homepage veröffentlichen.

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  1. Günter Lesny

    aus rechtlichen Gründen mit 3.2. limitiert, wird aber verlängert werden

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