Quiz-Sommer 2019

Hier finden Sie alle bereits auf Facebook geposteten Fragen und auch die Antworten dazu.

Frage 10: Warum kann man mit Meerwasser nicht seinen Durst löschen?

Antwort: Meerwasser ist zu salzig. Die Nieren sorgen ansich dafür, dass der Körper Salz aus den Körperflüssigkeiten bekommt. Ist zu viel Salz vorhanden, dann wird es ausgeschieden. Allerdings können die Nieren keinen beliebig stark konzentrierten Urin erzeugen. Je mehr Salz wir aufnehmen, umso mehr Wasser ist nötig, um dieses auszuschwemmen. Die Nieren holen sich daher Wasser aus anderen Zellen, um mit dem vielen Salz des Meerwassers fertig zu werden. Trinken wir einen Liter Meerwasser, benötigen die Nieren eineinhalb Liter anderes Wasser, um alles ins Lot zu bringen. Wenn wir Meerwasser trinken, entziehen wir unserem Körper somit Wasser und verdursten von innen.

Frage 9: Wie schmal war die schmälste dokumentierte Taille (Wespentaille)?

Antwort: Den Rekord hält Ethel Granger (1905 – 1982), die sich – um den Vorlieben ihres Mannes zu entsprechen – ihre Taille auf unfassbare 33 cm einschnürte.
Unsere Anmerkung dazu: Lasst euch das nächste Eis in diesem Sommer besonders gut schmecken!!

Frage 8: Warum jucken Gelsen-Stiche?

Antwort: Damit sich die Mücke/Gelse in aller Seelenruhe bedienen kann, injiziert sie ein Speichelsekret in die Haut. Mit diesem Sekret wird verhindert, dass das Blut gerinnt. Die Mücke bringt dadurch aber auch körperfremde Proteine in unseren Kreislauf, woraufhin unser Immunsystem Alarm schlägt. Durch freigesetzte Histamine kommt es zum Juckreiz, aber auch zur Rötung und Schwellung.

Frage 7: Aus wie viel Recyclingglas bestehen Glasflaschen?

Antwort: Bei Weißglas sind es ca. 50%, bei Grünglasflaschen sogar bis zu 90%.

Frage 6: Warum bevorzugen Lebensmittelmotten Vollkornprodukte?

Antwort: Vollkornprodukte werden aus dem ganzen Korn hergestellt. Keim, Schale und Mehlkörper sind noch enthalten. Bei der Produktion von Weißmehl werden Keim und Schale entfernt, wodurch das Mehl viel nährstoffärmer wird. Weißmehl ist daher selbst für Vorratsschädlinge uninteressant, weil es zu wenige Nährstoffe enthält. Ob Lebensmittelmotten da klüger handeln als wir selbst?

Frage 5: Warum werden wir in der Sonne braun?

Antwort: Bräunung ist eine „Selbstverteidigung“ des Körpers gegen schädliche UV-Strahlung. Spezielle Hautzellen werden durch das UV-Licht angeregt und bilden nach wenigen Stunden den Farbstoff Melanin. Dieses Pigment schützt die darunter liegenden Hautschichten vor der UV-Strahlung. Der Nebeneffekt der Pigmentbildung ist, dass die Haut eine bräunliche Färbung annimmt.

Frage 4: Was bedeutet das Wort Zucchini übersetzt?

Antwort: „Kleiner Kürbis“ lautet die Übersetzung von Zucchini. Zucca heißt nämlich auf Italienisch Kürbis. In zahlreichen italienischen Gemeinden – wie etwa in Venzone im Kanaltal – gibt es daher im Herbst die „Festa della Zucca“, bei denen es lauter Köstlichkeiten aus Kürbis gibt.

Frage 3: Warum verrottet organisches Material wie Bananen-, Eier- oder Orangenschalen am Berg langsamer?

Antwort: Bakterien sorgen durch Fäulnis und Gärung für einen biologischen Abbau. Diese Mikroorganismen in der Humusschicht sind temperaturempfindlich und unter ca. 10 Grad nicht mehr aktiv. Auch wird auf höheren Bergen die Vegetation immer karger, die Humusschicht dünner und damit die Anzahl der Mikroorganismen weniger. => Den eigenen Abfall daher am besten ins Tal mitnehmen.

Frage 2: Was ist der Unterschied zwischen grünen und schwarzen Oliven?

Antwort: Es gibt mehr als 300 Olivensorten, aber alle Oliven sind am Baum zuerst grün und werden erst mit zunehmender Reife rötlich-braun bis violett-schwarz. Die im Handel erhältlichen, eingelegten Oliven sind daher entweder voll ausgereift oder – wie häufig der Fall – eingefärbt. Wenn Oliven mit Eisenlactat oder Eisengluconat gefärbt wurden, muss das am Etikett stehen. Erkennbar an den E-Nummern E585 oder E579.
Eine informative Broschüre zu allen E-Nummern gibt es übrigens über die Arbeiterkammer:

Frage 1: Was versteht man unter dem Begriff „Meal Prep“?

Antwort: Meal Prep ist die Abkürzung des englischen Ausdrucks „Meal Preparation“ (meal = Mahlzeit, preparation = Vorbereitung). Das Prinzip des „Vorkochens“ ist uns allen eigentlich schon ewig bekannt – doch seit etwa 2 Jahren hat es auch einen Namen, mit dem man sich als trendiger Foodie outen kann. Erst werden die Rezepte mit Zutatenliste geplant, dann die möglichst frischen Zutaten eingekauft und gleich die Gerichte für eine Woche oder zumindest die nächsten Tage (portionsweise) zubereitet. Vorratsdosen und Einmachgläser sind daher ein Must-have für Fitness-Blogger und Foodies. Die Großeltern freut´s. :-)

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