Wir waren in Gastein bei der 29. EHFG-Konferenz. Heuer unter dem Motto „Health for a stronger European Union: High time for action!“.
Ein Willkommen in 36 Sprachen, junge Erwachsene mit „Ask me anything“-Shirts, Help Desks für alle Fragen des Tagungsalltags. Hier lebt jemand das Gastgeben.
Zum Auftakt ein Bewegungsevent im Kurpark
Walking the Ottawa Charter forwards
- Ilona Kickbusch ist da und erzählt von der Vorbereitung und Umsetzung der ersten Health Promotion-Conference der WHO. Vom Nebel und der Kälte, aber auch den vielen unterschiedlichen Anwesenden: Wissenschaftler, Policymakers, Zivilgesellschaft – darunter Gruppen, die vor Ottawa keine Gesprächspartner der WHO gewesen wären. Sie erzählt von gelebter Partizipation, der Festschreibung der sozialen Determinanten von Gesundheit, ihrer starken sozialwissenschaftlichen Evidenz. Kickbusch ist Zeitzeugin, holt den November 1986 in die Gasteiner Alpenarena. Ein historischer Augenblick.
- Klaus Ropin spricht zur Operationalisierung der Charta in Österreich: Der FGÖ, das Gesundheitsförderungsgesetz, Förderungen und Capacity Building für die New Public Health-Perspektive.
- Drei Praxisbeispiele eine Bühne weiter, darunter Styria vitalis mit „Raus auf die Straßen!“ aus der Gesunden Gemeinde Gleinstätten, vorgestellt von Silvia Marchl.
- Am Ende des Weges die Young Gasteiner und ihre professionelle Haltung. Sie sind mit den Ideen von Ottawa aufgewachsen, Partizipation, Chancengerechtigkeit bilden ihren professionellen Rahmen. Ottawa ist und bleibt.

