GET – Gesunde Entscheidungen treffen

Gesundheitsrelevantes Lernen findet bereits ab dem dritten Lebensjahr statt.

Die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken, ist eines der zehn nationalen Gesundheitsziele. Ebenso wie für Erwachsene sind auch für Kinder und Jugendliche die Grundfertigkeiten der Informationsbeschaffung und die Fähigkeit, Informationen zu verstehen, zu bewerten und anzuwenden zentrale Elemente der Gesundheitskompetenz .

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Im Projekt kommt eine Materialbox mit Stundenbildern, Spielen, Eltern- und PädagogInnen-Infos zum Einsatz.

Projektziele

Förderung der Gesundheitskompetenz von der 1. bis zur 4. Schulstufe

  • Sprach- und Lesekompetenz in Bezug auf Gesundheitsinformationen erhöhen
  • Kritisches Denken und Hinterfragen von Gesundheitsinformationen fördern
  • Gesundheitsrelevantes Verhalten fördern
  • Wissen über Gesundheitssystem und relevante Anlaufstellen vermitteln

Vermittlung der Bedeutung von Gesundheitskompetenz bei Eltern und PädagogInnen

  • Sensibilisierung für Gesundheitskompetenz und deren Zusammenhang mit Gesundheitsverhalten und Wohlbefinden
  • Übermittlung verständlicher Informationen und Materialien zu den fünf gesundheitsrelevanten Themenbereichen
Vermittlung gesundheitsrelevanter Themen in jeder Schulstufe: Bewegung, Ernährung, Psychosoziale Gesundheit, Prävention/Versorgung und Medien

Als Grundlage dient eine von Styria vitalis in Zusammenarbeit mit PädagogInnen erstellte Materialbox mit Arbeitsmaterialien, Bildern, Literaturlisten und Good Practice-Beispielen, die Anregungen für die Stundengestaltung geben.

Parallel dazu wird auf Organisationsebene der von Styria vitalis entwickelte Leitfaden „Schulen für Gesundheitskompetenz“ der Leitung und dem Schulteam vorgestellt. Mit Hilfe der darin enthaltenen Checklisten kann die Entwicklung der Organisation in Richtung gesundheitskompetente Schule überprüft werden.

Gesundheitskompetenz in der Praxis

Beispiel Prävention/Versorgung:

  • 1. Klasse: Vermittlung von Grundlagen der Ersten Hilfe; Kennenlernen des Schularztes und seines Aufgabengebietes
  • 3. und 4. Klasse: Üben von Erste Hilfe-Maßnahmen, bei erfolgreicher Absolvierung Erhalt eines Zertifikats
  • 4. Klasse: Erprobung der zuvor bereits geübten Fragetechnik „Ask me 3″. Die Kinder überlegen sich drei Fragen, die sie bei einem Arztbesuch stellen möchten und holen dann in Form einer Exkursion zum regionalen Hausarzt/zur Hausärztin Antworten darauf ein. Die Fragenerarbeitung und die Nachbearbeitung der Antworten erfolgt in eigenen Unterrichtsstunden.