Kinderbeteiligung in der Schule: Demokratie lehren & lernen

Kinderbeteiligung bedeutet mitreden, mitplanen, mitentscheiden und mitgestalten. Sie stärkt das Zugehörigkeitsgefühl, ist somit vorbeugend, gesundheitsfördernd und bietet große Entwicklungschancen für alle Beteiligten und für das System „Schule“.

Für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gibt es zahlreiche rechtliche Grundlagen, beispielsweise die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen oder die Agenda 21. Partizipation ist ein wesentliches Element für den Erhalt unserer Demokratie.
Selbstständigkeit, Selbstwertgefühl, Sprachkompetenz und Widerstandsfähigkeit werden gefördert. Kinder erleben sich selbst als „wirksam“ und sind somit frustrationstoleranter, weniger aggressiv, aktiver und kreativer.
Kinder wie Erwachsene erleben einen neuen, gemeinsamen Erfahrungsraum: Gleichwertigkeit entlastet und ermutigt, fordert heraus, fördert die Bereitschaft zur Kooperation und stärkt das Selbstbewusstsein.

Inhalt

  • Unser Menschenbild
  • Erwartungen und Ideale und realistische Umsetzungsmöglichkeiten
  • Verschiedene Methoden und Nutzen demokratischer Mitbestimmung
  • Konkrete Praxisbeispiele: welche Arten von Kinderbeteiligung gibt es?
  • Erforderliche Rahmenbedingungen für eine gelingende Umsetzung

Neugierde, eine Portion Vertrauen und der Mut, mit Gelassenheit und Fehlerfreundlichkeit neue Wege zu entdecken und den ersten Schritt zu gehen, werden uns dabei unterstützen.

Die TeilnehmerInnen erhalten ein umfassendes Skriptum.