KIDS essen gesund

… in steirischen Volksschulen

Die Kinder wissen, wann welches Obst und Gemüse in ihrer Region wächst. Die PädagogInnen behandeln das Thema Ernährung in unterschiedlichen Schulfächern. Die Eltern leben mit der Schule eine Bildungspartnerschaft und regen ihre Kinder auch zu Hause dazu an, noch unbekannte Nahrungsmittel zu probieren. Für den Schulverpfleger ist Gemüse ein Fixstarter im Speiseplan. Der Schulerhalter erkennt eine gesunde Ernährung als Wert, der auch was kosten darf. Die regionalen Bauern öffnen ihre Stalltüren und zeigen den Kindern, wie unsere Lebensmittel entstehen. Fürs gesamte Schulteam gehört eine ausgewogene Ernährung zum Schulalltag – von der Jause übers Mittagessen bis hin zur Verpflegung bei Schulfesten.

Damit dieses Bild Wirklichkeit wird, ist es notwendig, dass viele Menschen, Institutionen und Organisationen an einem Strang ziehen.

An wen richtet sich das Projekt daher?

An AkteurInnen aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich, weil sie die Rahmenbedingungen für gesundes Essen und Trinken an Volksschulen gestalten.

An PädagogInnen und mit der Mittagsverpflegung betraute Personen an Volksschulen, weil sie vor Ort gesundes Essen und Trinken in den Schulalltag integrieren.

An Schulerhalter, weil sie Teil des Verpflegungsdreiecks bestehend aus Verpfleger, Schule und Erhalter sind.

An Volksschulkinder, weil Kompetenzen im Bereich gesunde Ernährung den Kindern ermöglichen, Entscheidungen im Sinne ihrer Gesundheit zu treffen.

KIDS1_Croce+WirHealthy lunch box with sandwich and fresh vegetables, bottle of
Projektmaßnahmen
  • Etablierung einer Vernetzungsstruktur: Steirische MeinungsbildnerInnen und EntscheidungsträgerInnen aus dem Bildungs- und Gesundheitsbereich (z.B. Pädagogische Hochschulen, Gesundheitsfonds Steiermark, Bildungsdirektion, FH JOANNEUM mit dem Studiengang Diätologie) bekennen sich gemeinsam zu gesundem Essen für Kinder als Wert in Unterricht und Lebensalltag in Volksschulen.
  • Systematische Analyse bereits umgesetzter Maßnahmen im Bereich Essen und Trinken: Was hat im In- und Ausland gut funktioniert? Wo sind Stolpersteine oder was lässt Maßnahmen scheitern? Darauf aufbauend werden Lösungen für die Steiermark entwickelt und gemeinsam umgesetzt.
  • Qualifizierung von PädagogInnen zu Ernährungsbeauftragten: Mit dem richtigen Handwerkszeug soll es ihnen ermöglicht werden, gesundes Essen und Trinken in all seinen Facetten im Schulalltag zu integrieren. mehr erfahren >
  • Lehrgang Verpflegungsmanagement: Ein Qualifizierungsangebot für jene MitarbeiterInnen in Volksschulen, die mit der Auswahl und Ausgabe des Essens betraut sind.
  • Workshopbörse als Ideen- und Impulsgeber für die Schulen: Die Themenpalette spannt sich von einer Gartenwerkstatt über Sensorikschulungen bis zu Eltern-Kind-Kochen. Die Angebote sollen die Vielfalt des Themas Ernährung sichtbar machen. Sie richten sich an Kinder, PädagogInnen, BetreuerInnen, Eltern und Verpflegungsanbieter und sind für Schulen mit Ernährungsbeauftragten kostenlos!
    Zur Workshopbörse >
  • GET-Materialbox im Unterricht: GET steht für Gesunde Entscheidungen treffen. Die von Styria vitalis für Volksschulen entwickelte Materialbox enthält Arbeitsblätter, Übungen und Elternbriefe, die die Behandlung des Themas Ernährung im Unterricht unterstützen.
Projektnews
  • Aus 24 interessierten Schulen wurden die 10 Projektschulen ausgewählt. Die Kriterien für die Auswahl waren: Sie liegen im Bezirk Liezen, Murau, Südost-Steiermark, Hartberg-Fürstenfeld, Graz, Weiz oder Leibnitz und sie haben in den vergangenen 5 Jahren kein umfassendes Ernährungsprojekt umgesetzt.
  • Bei Runden Tischen in den 10 Projektvolksschulen wurde für jede Schule ein maßgeschneiderter Maßnahmenplan ausgearbeitet.
  • Am 3. November findet das 2. Vernetzungstreffen mit AkteurInnen aus dem Bildungs- und Gesundheitsbereich statt.
  • Am 27. November führen wir die ganztägige „Qualifizierung zur/zum Ernährungsbeauftragten“ in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark durch. Das Interesse ist groß und die Plätze bereits ausgebucht!
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